Wie geht’s weiter?

Aus den Ergebnissen der Untersuchungen sollen in den kommenden Jahren drei Umsetzungsschritte gemacht werden:

  1. Soweit es sinnvoll ist, sollen im Bereich der Obstanger und Streuobstwiesen Pflege- und Erhaltungsmaßnahmen durchgeführt werden. Dies können z.B. die Freistellung einzelner Bäume oder die Mahd von Flächen sein oder auch der Erhaltungsschnitt an Obstbäumen.
  2. Von lokalen und regionalen Kostbarkeiten und Raritäten sollen Reiser gewonnen werden, die in Zusammenarbeit mit einer Baumschule veredelt werden. So kann Pflanzgut z.B. für die notwendige Ergänzungspflanzung an bestehenden Obstbeständen gewonnen werden. Diese Pflanzen können aber auch bei Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen verwendet werden. Naturschutzbehörden und Landschaftsplaner und –architekten können damit einen Beitrag zum Erhalt der Sortenvielfalt leisten. Auch privaten Interessenten sollen diese Bäume auf Anfrage für die Anlage von Streuobstwiesen zugänglich gemacht werden.
  3. Wichtig ist uns außerdem, Interessierte zu finden, die sowohl Altbäume als auch Neupflanzungen pflegen und betreuen, entweder durch direkte Mitarbeit oder in Form von Patenschaften oder Spenden. Hierzu wollen wir ein Konzept erarbeiten.

Sobald die Umsetzung beginnt, werden wir Sie auf dieser Seite informieren.

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