Flächensuche

Dazu brauchen wir natürlich Flächen und Standorte! Mitte Juni 2013 ist deshalb ein Schreiben an alle Bürgermeister des Landkreises versendet worden, das die Kommunen für mögliche Flächen in ihrer Gemeinde sensibilisieren soll – seien es nun Ausgleichspflanzungen, Flurneuordnungen, Verjüngung älterer Streuobstbestände oder auch Aufwertung bestimmter Standorte mit einem einzelnen Baum.

Besonders sind uns aber auch engagierte Privatleute willkommen. Eine Wiese, auf der noch kein Obstbaum steht – oder nur überalterte? Eine Geburt, zu der man früher traditionell ein Bäumchen pflanzte; ein 18. Geburtstag oder eine Hochzeit – Wendepunkte, die am Beginn eines neuen Lebensabschnitts stehen, der vom Gedeihen eines Baumes begleitet werden könnte? Sicher gibt es viele Ecken bei uns, für die ein Obstbaum ein Gewinn wäre. Für eine Standort- und Sortenbeschreibung steht die Kreisfachberatung im Landratsamt Nürnberger Land sowie die Streuobstinitiative Hersbrucker Alb e.V. gerne zur Verfügung.

Pflege

Wo auch immer der junge Baum wächst, neben der fachmännischen Pflanzung braucht er besonders in seinen ersten etwa zehn Lebensjahren eine regelmäßige Pflege: Freihalten von Bewuchs in der unmittelbaren Stammumgebung und anfangs jährlicher Schnitt sind das Wichtigste. Viele der seit Jahren bei Ausgleichsmaßnahmen gepflanzten Bäume haben diese Pflege nicht erhalten und kümmern nun vor sich hin – aber auch private Bäume. Darum ist uns so sehr daran gelegen, dass die Bäume auch nach der Pflanzung weiter begleitet werden. Etwas Fachwissen gehört schon dazu, ein Buch mit sieben Siegeln ist es aber nicht. Die Streuobstinitiative bietet dazu jährlich Wochenendkurse (siehe www.streuobstinitiative-hersbruck.de) an. Auch ist eine Fortbildung speziell für Bauhofmitarbeiter und in der Landschaftspflege tätige Vereine angedacht.

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