Seminare Online: Termine für 2019 stehen

Auch im Jahr 2019 bieten wir neben unseren beliebten Obstbauseminaren (Grundkurs und Aufbaukurs) und dem Sommerschnittkurs auch wieder eine professionelle Ausbildung mit Abschluss zum „Zertifizierten Landschaftsobstbaumpfleger“ (Baumwart) an.

Näheres zu unseren Kursen erfahren Sie unter:

Ausbildung zum „Zertifizierten Landschaftsobstbaumpfleger“

Auch 2018 bieten wir, neben den Wochenendkursen, eine professionelle Ausbildung mit Abschluss zum „Zertifizierten Landschaftsobstbaumpfleger“ (Baumwart) an. In einem einjährigen Kurs kann man ein umfangreiches Wissen in der traditionellen und der modernen, naturgemäßen Obstbaumpflege unter der fachkundigen Anleitung von Josef Weimer erlernen.

In 6 Unterrichtsmodulen zwischen Januar und November 2018 wird in Theorie und Praxis die Pflege und Neuanlage von Landschaftsobstbäumen gelehrt und vor allem ein gutes Gespür für Streuobstgehölze vermittelt.

Der Kurs richtet sich an Streuobstliebhaber, die ein zusätzliches Standbein im grünen Bereich suchen sowie an Beschäftigte von Forstbetrieben oder Kommunen, selbständige Unternehmer, Landwirte und Tätige in der Landschaftspflege und im Naturschutz.

Der Referent:

  • Josef Weimer
  • Gärtnermeister und Gartenbaulehrer
  • Befasst sich seit über 25 Jahren mit den Landschaftsobstbäumen. Er besitzt jahrelange Erfahrung als Kurs- und Seminarleiter und bewirtschaftet 2 ha Obstwiesen zu Versuchs- und Demonstrationszwecken.
  • Josef Weimer gehört zu den deutschlandweit anerkannten Experten für den Landschaftsobstbau und sieht sich in der Tradition der früheren Obstbauwanderlehrer.

Näheres zum Kurs unter:

Obstsortenausstellung im Deutschen Hirtenmuseum Hersbruck – „Historische Apfel- und Birnensorten in Franken“

Vom 18.09. – 25. 09. 2016 von 10.00 – 17.00 Uhr
(Obstsortenbestimmung nur am 18.September)

Im frühen 19. Jahrhundert war Franken die Wiege der deutschen Obstkultur.
Lernen Sie im Hirtenmuseum die Vielfalt der Apfel- und Birnensorten in Franken kennen.

Rund ums heimische Obst finden Sie am Markttag, am 18. September im Museum, Produkte von Obstbauern über Saft-Manufakturen, Imkern bis zu Brennern edler Schnäpse und Geister. Haben Sie Äpfel oder Birnen im Garten und wissen nicht, um welche Sorte es sich handelt? Dann nutzen Sie an diesem Tag unsere Sortenbestimmung und bringen Sie je drei bis fünf gut ausgefärbte Früchte mit Stiel von normaler Größe ins Museum mit.
Hier werden diese vom bekannten Pomologen und Dipl. Biologen Wolfgang Subal zwischen 10 und 18 Uhr bestimmt ( 1,- € pro sicher bestimmte Sorte).

Erfahren Sie am 25. September um 14 Uhr im Vortrag: „Engagement für ein blühendes Land“, wie und warum sich die Streuobstinitiative Hersbrucker Alb e.V. für den Erhalt von alten Sorten einsetzt.
Die Obstsortenausstellung sowie die Sortenbestimmung sind eine Veranstaltung der Streuobstinitiative Hersbrucker Alb e. V. und des Deutschen Hirtenmuseums Hersbruck.

Seminar zur Obstsortenbestimmung – Einführung in die Pomologie

Mit dem Pomologen Josef Wittmann

  • Samstag, 19.11.2016 von 9.00 – 16.00 Uhr
  • Ort: Tagungshaus, Gaststätte „Grüner Schwan“, Eschenbach 12, 91224 Pommelsbrunn
  • Seminargebühr: 35,- Euro, Mitglieder 30,- Euro
  • Kontakt und Anmeldung.
    Ottmar Fischer, Tel. 09154/8699 E-Mail: ottmarfischer@web.de

Pomona war die römische Göttin der Fruchtbäume!
Die Pomologie ist die Lehre von den Arten und Sorten der Früchte sowie deren Bestimmung und systematische Einteilung.

Der „Geflammte Kardinal“ – Streuobstsorte des Jahres 2016 im Nürnberger Land

Geflammter Kardinal - Streuobstsorte des Jahres 2016 im Nürnberger LandVerschiedene Organisationen bestimmen jährlich eine Streuobstsorte des Jahres, um mit dieser stellvertretend auf die Erhaltungswürdigkeit und Gefährdung unserer traditionell vorhandenen Obstsortenvielfalt hinzuweisen.

Die Kreisfachberatung für Gartenbau und Landespflege und die Streuobstinitiative Hersbrucker Alb e.V. haben den „Geflammten Kardinal“ zur Streuobstsorte des Jahres 2016 im Nürnberger Land gewählt.

Früher war der „Geflammte Kardinal“ sehr verbreitet und gehörte zu den besonders empfehlenswerten Apfelsorten im Königreich Bayern. Wegen seiner vielseitigen Verwertbarkeit fehlte er in fast keinem Bauerngarten. Leider ist er heute im Nürnberger Land zur großen Seltenheit geworden.

Der Baum wächst stark, ist anspruchslos gegenüber Klima und Boden, sowie widerstandsfähig gegen Krankheiten und Schädlingen und kann ein hohes Alter erreichen.

Die mittelfrühe Blüte ist nicht frostempfindlich, sie ist allerdings ein schlechter Pollenspender. Es sollten also Apfelbäume in der Nähe stehen.

Die Früchte sind unterschiedlich groß, meist ungleichhälftig mit typischen Rippen, also nicht EU genormt. Dafür haben sie zur Reifezeit (Oktober – Januar) einen erfrischenden Geschmack und sind für jede Verwertung geeignet. Die vielen Synonyme wie: Tortenapfel, Strudelapfel, Backapfel zeugen von der Vielseitigkeit dieser Frucht.

Noch eine Besonderheit wäre erwähnenswert: In reifem Zustand lösen sich die Kerne in ihren Kammern und klappern beim Schütteln.

Deshalb zählt der „Geflammte Kardinal“ auch zu den sogenannten Klapper- und Schlotteräpfeln.

Leider wird die Sorte häufig von den Baumschulen falsch geliefert. Deshalb wird der Apfel von dem Sortenerhaltungsprojekt „1000 Obstbäume für die Frankenalb“ weitervermehrt. Hier gelangen Sie zum „Geflammten Kardinal“ in unserer Sortenübersicht